„Panta rhei“ – Alles fließt
…und so steht auch bei mir wieder eine Veränderung ins Haus: Nach zwei erfolgreichen Jahren beim EJOT Team Buschhütten werde ich die Mannschaft zum 31.10.2009 mit meinem Zweitstartrecht verlassen. Zuvor möchte ich mich beim gesamten Team für die zwei schönen Jahre bedanken. Ich hoffe, als Deutscher Meister 2009 und mit meinem Anteil am ersten Mannschaftsmeistertitel, für Buschhütten die in mich gesetzten Erwartungen erfüllt zu haben. Im nächsten Jahr werde ich in der 1. Bundesliga für das Asics Team Witten an den Start gehen. Der sechsfache Deutsche Mannschaftsmeister und amtierende Deutsche Vizemeister war mein Wunschverein! So bin ich sehr froh, mich nun Mitglied dieses Teams nennen zu dürfen. Warum gerade Witten? Witten ist ein harmonisch gewachsenes und überschaubares Team. Es tritt seit vielen Jahren mit fast unveränderter Besetzung außerordentlich erfolgreich in der ersten Bundesliga an. Dabei hat sich eine „verschworene Gemeinschaft“ entwickelt. Ich habe dort einen festen ... mehr
Update - die Neuigkeiten
Nach dem Titelgewinn bei den Deutsche Meisterschaften und der Teilnahme bei den Europameisterschaften wäre ich natürlich sehr gerne auch bei der Weltmeisterschafts-Serie gestartet. Lange musste ich auf einen Start warten und als es dann endlich soweit war, machte mir meine Gesundheit einen bitteren Strich durch die Rechnung. Besonders bitter: Das Rennen war im TV auf ZDF zu verfolgen, und das zu sehen, war härter als die Absage. Ich war -vor dem Bildschirm- mittendrin und doch nicht dabei! Durch den Zeitpunkt der Krankheit und des Trainingsausfalls Ende August wäre ein unmittelbarer Neuaufbau meiner Form unvernünftig gewesen: Alle hochkarätigen internationalen Wettkämpfe waren Mitte September vorbei. Deshalb hieß es von meinem Trainer Louis Delahaye: „Pause einlegen, zur Ruhe und auf andere Gedanken kommen. Kurz: Neue Motivation tanken.“ Es war bisher eine super Saison, mit großen Erfolgen und unglaublichen Trainingsergebnissen. Das beweist, dass wir mein Leistungsniveau nochmal auf ... mehr
Kein Start in Yokohama
Lange musste ich auf eine Startberechtigung bei der WM Serie warten. Am Sonntag sollte es nun soweit sein, doch jetzt lässt mich mein Körper im Stich: Ich bin krank und muss mein Debüt bei der WM Serie verschieben. Yokohama adé! Bis zum letzten Augenblick habe ich die Absage hinausgezögert, weil ich mich unbedingt mit den Besten der Welt messen wollte. Doch in den letzten Tagen fühlte ich mich immer schlechter und bekam zudem Fieber. Nach der alles entscheidenden Blutuntersuchung, die einen Entzündungswert von 78(CAP-Wert) ergab, besiegelte meine Ärztin die Absage. Sie meinte, die Reise nach Japan hätte durch den Langstreckenflug (Klimaanlage, trockene Luft usw.) verbunden mit der Zeitumstellung das Immunsystem nur noch mehr geschwächt. Was bleibt sind die hervorragenden Trainingsergebnisse aus der Vorbereitung, die mir bestätigen, dass mein Leistungsniveau noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht hat. Was hilft, ist die Zuversicht, die daraus erwächst für anstehende Wettkämpfe ... mehr
Sieg beim 20. Regensburger Triathlon
Mein Gefühl und auch meine Zeiten im Training zeigen mir im Moment das positive Ergebnis der letzten harten Wochen an. Gerade bei Tempoläufen können wir zur Zeit Intensitäten und Umfänge ohne Probleme kombinieren, und so stelle ich mir manchmal die Frage: „Läufst du noch oder fliegst du schon?“. Vor der WM-Serie in Japan und nach den letzten harten Trainingswochen wollten wir unbedingt nochmal einen Triathlon einbauen. Es ging darum, einige Details auszuprobieren, das Wettkampfgefühl aufzufrischen, schnelle Wechsel hinzulegen und flüssig einen Wettkampf zu absolvieren. Deshalb startete ich am vergangen Wochenende beim 20. Regensburger Triathlon, den ich mit einem Start-Ziel-Sieg gewinnen konnte. Nach den Deutschen Meisterschaften in Schliersee gelang mir mit dem Regensburger Triathlon der zweite Sieg im herrlichen Bayern. Übung macht den Meister: Auch die Biertaufe bei diesem Wettkampf der „Erdinger Tri-Cup Serie“ muss geübt sein und so ging der erfrischende Inhalt noch etwas ... mehr
Training, Training und nochmals Training
Ohne Fleiß, kein Preis - ein viel zitiertes Sprichwort, an das ich mich immer wieder halte, mir zuspreche wenn es hart und härter wird. Nach den letzten drei Wochen komme ich mir wie ein Trainingsweltmeister vor. Bestimmt gibt es nur sehr wenige Athleten, die in den letzten Wochen so gut wie ich trainiert haben. Trainingslager in Salzburg und gleich danach in Kienbaum lassen mich zusätzlich eine sehr gute Verfassung spüren. Nach dem ich im letzten Jahr 4ter beim Weltcup geworden bin und mir dieses Jahr den Deutschen Meistertitel holen konnte, will ich mich natürlich auch international präsentieren, zum Beispiel bei der WM-Serie. Damit ich die Reihenfolge des Triathlons nicht vergesse, werde ich am Wochenende einen kleinen Stopp beim Erdinger Triathlon-Cup in Regensburg machen und hoffentlich einen guten Trainingsabschluss absolvieren! Es bleibt in vieler Hinsicht spannend! Euer Thomas ... mehr


