Thomas Springer Tagebuch

Sommer, Sonne, Sonnenschein - Trainingslager Lanzarote

„Alle Jahre wieder…“ und so geht es nun nach 2006, 2007 und 2008 auch dieses Jahr im Dezember zur Saisoneröffnung ins Trainingslager nach Lanzarote. Warum etwas ändern, wenn es super funktioniert hat? Die perfekten Trainingsbedingungen im „Club la Santa“ lassen einen Trainingsstart einfach viel leichter, motivierter und mit viel mehr Spaß, als beim heimischen trüben Winterwetter erscheinen. Ich freue mich auf einen freien Kopf nur fürs Training, ohne die vielen kleinen Verpflichtungen neben dem Sport. Mein Trainer Louis Delahaye, mit dem ich seit mehr als 8 Jahren zusammen arbeite und dem ich alle meine Erfolge verdanke, wird auch vor Ort sein. Damit sind für super Rahmenbedingungen und für einen hervorragenden Saisoneinstieg gesorgt. Da ich erst Weihnachten zurückkomme, werde ich für pünktliche Weihnachtsgeschenke eine logistische Meisterleistung vollbringen. Doch dafür kann ich dann über die Feiertage meine Wunden vom Trainingslager "lecken" und beim Festmahl die harten ... mehr

Großes Kino im kleinen Kino…

Was lange währt wird gut, um nicht zu sagen sogar sehr gut. In meinem Sportlerleben konnte ich durch meine Erfolge, aber gerade auch durch meine Erkrankungen am Pfeifferschen Drüsenfieber und Gullian-Barre-Sydrom unglaublich viele interessante und tolle Menschen kennenlernen, selbst Freunde gewinnen. Mit meinen Gedanken bin ich oft bei genau diesen Freunden und Unterstützern. Doch leider kommen durch das viele Reisen und trainieren sehr viele Gespräche mit diesen immer wieder zu kurz. Mit meinen sehr guten Platzierungen und dem 6.Platz bei der U23 Weltmeisterschaft in Hamburg 2007 und dem 4.Platz beim Weltcup in Mexiko 2008 konnte ich mich Dank Euch eindrucksvoll zurückkämpfen. Dieses Jahr gelang es mir sogar als Nachfolger von Olympiasieger Jan Frodeno (Deutscher Meister 2007) und Weltmeister Daniel Unger (Deutscher Meister 2008) den Deutschen Meistertitel zu erkämpfen. Grund genug um endlich einmal „Danke“ an meine Wegbegleiter zu sagen! So lautete das Motto vergangenen Freitag: ... mehr

Landessportspiele der Behinderten und seine Freunde

Als Masseur und med. Bademeister und natürlich als deutscher Triathlon-Meister folgte ich sehr gerne der Einladung zu den XX. Landessportspielen der Behinderten und ihrer Freunde, die unter dem Motto "Gemeinsam statt einsam" am 24. Oktober in Halle stattfanden. Sportler mit und ohne Handicap mussten als Paar gemeinsam Geschicklichkeit und Schnelligkeit an sechs verschiedenen Stationen beweisen. Über 1300 Teilnehmer waren am Start, am meisten beeindruckte mich, wie die Athleten während der Wettkämpfe miteinander umgingen: Tolle Athmosphäre, großes Fairplay! Ich absolvierte im Team mit Sandra Mikolaschek (Bronzemedaillengewinnerin der Jugend-DM Tischtennis im Behindertensport) die Stationen mal mehr mal weniger erfolgreich ab. Aber gemeinsam hatten wir an diesem Tag doch ziemlichen Spaß. Vor allem, wenn ich mich Sandra geschlagen geben musste. Aber als Tischtennisspielerin konnte sie ihre Stärken in punkto Geschicklichkeit immer wieder ausspielen. Super Sandra! An ... mehr

Dritter beim Barcelona-Triathlon

Bei Temperaturen um 0 °C in München losgeflogen und bei 20 °C in Barcelona angekommen: Plötzlich war fast wieder Sommer und ich war schnell von der Stadt beeindruckt. Um den Athleten nach dem Wettkampf genügend Zeit für diese unglaubliche Stadt zu geben, haben sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Das Einchecken zum größten spanischen Triathlon war für die 3500 Teilnehmer bereits früh um 6 Uhr und um 8 Uhr erfolgte der Start. Leider hatte ich auf den ersten Metern beim Schwimmen mit den starken Wellen im Meer ein Problem, so dass ein kleines Loch zu den führenden 3 Athleten entstand. Nach den ersten Wellen bin ich wieder sehr gut ins Schwimmen rein gekommen, doch auch mit aller Macht konnte ich die kleine Lücke nicht mehr schließen. Somit verpasste ich um ca. 10 Sekunden die drei Mann starke Spitzengruppe und musste beim Radfahren mit der Verfolgergruppe vorlieb nehmen. Getreu dem Motto "alles oder nix" legte ich beim Laufen die Ohren an und düste ... mehr

Sieg beim 11. Regensburger Leukämielauf

Bereits mein erlernter Heilberuf als Masseur und med. Bademeister zeigt, dass mein Interesse neben dem Sport nicht zuletzt bei den verschiedenen Möglichkeiten der Therapieformen von Krankheiten bzw. Behinderungen liegt. Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Sports und dem Gesundheitswesen sind deshalb für mich deutlich und unverkennbar. Wie im Sport, besteht auch im Gesundheitswesen das Ziel darin, den individuellen Erfolg eines Menschen zu fördern – fördern, indem man auch fordert! Gemeinsam und Miteinander - der Sport verbindet somit alle. Mein Start bei Bayerns größtem Benefizlauf über die 10,4 Km bereitete mir deshalb doppelte Freude. In erster Linie wollte ich einen schnellen Lauf absolvieren und dabei den Puls wieder bis zum Anschlag bringen. So konnte ich den 11. Regensburger Leukämielauf mit über 3200 Aktiven in 32:15 min. auf der 10,4 Km langen Strecke gewinnen. Zum Zweiten genoss ich die wunderbare Atmosphäre und das Gefühl, mit Tausenden für die gute Sache zu laufen. Vielen ... mehr

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